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Studienfächer

Im Studium wirst Du die sechs Studienfächer Altes Testament, Neues Testament, Kirchengeschichte, Systematische Theologie, Praktische Theologie und Missionswissenschaft kennenlernen. Hinzu kommt als Spezifikum der Theologischen Hochschule Ewersbach auch die Bezugswissenschaft Pädagogik.

Im Folgenden werden alle Studienfächer vorgestellt. Schaue auch gerne das Video an, bei dem die jeweiligen Fachdozenten / Fachdozentinnen ihr Studienfach vorstellen.

Altes Testament

Die Bibel ist für uns als Christen Wort Gottes. Das Alte Testament erschließt uns das große Bild der Geschichte Gottes mit seiner Schöpfung. Es legt den Grund für alle wichtige Themen der biblischen Theologie. Nur auf dem Hintergrund des Alten Testaments können wir die Botschaft vom Evangelium in Jesus Christus in ihrer Tiefe verstehen.

Beim Erlernen der hebräischen Sprache betrittst Du den orientalischen Kulturkreis. Du erwirbst die Fähigkeit, alttestamentliche Texte in ihrer Ursprache zu lesen und auszulegen.

In den ersten beiden Jahren des Studiums vertiefst Du Dein bibelkundliches Wissen. Die einzelnen Bücher werden in ihren zeitgeschichtlichen Zusammenhang eingeordnet und ihr „roter Faden“ wird erarbeitet. Wir diskutieren auch die Fragen der Entstehungszeiten und Verfasserschaften der biblischen Bücher. Entdeckungen der Archäologie und außerbiblische Quellentexte erweitern Dein Wissen über die Kultur und Geschichte des alten Israels und seiner Nachbarn.

Du lernst Auslegungsmethoden kennen, um die Texte des Alten Testaments besser zu verstehen. Du reflektierst darüber, was es heißt, alttestamentliche Texte „schriftgemäß“ und „evangeliumsgemäß“ auszulegen. Das ist die Basis für gehaltvolle und lebensnahe Predigten.

Im weiteren Verlauf des Studiums werden einzelne Bücher des Alten Testaments im Zusammenhang ausgelegt. Du hörst Vorlesungen über die Genesis, die alttestamentliche Weisheitsliteratur und eines der großen Prophetenbücher. In Seminaren erarbeitest Du selbständig Textabschnitte und legst sie aus. All dies geschieht im Gespräch mit der aktuellen wissenschaftlichen Forschung. Gebündelt werden die Erträge der Auslegung in Vorlesungen zur alttestamentlichen Theologie.

Neues Testament

Das Fachgebiet Neues Testament bietet einen Überblick über die Entstehung, Geschichte und theologische Botschaft der neutestamentlichen Bücher.
Diese Botschaft von Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Gegenwart des Heiligen Geistes, die durch gründliches Studium der Heiligen Schrift erschlossen wird, bildet die Grundlage für ein ethisch verantwortliches Leben in einer multikulturellen Gesellschaft sowie ein sinnvolles Leben in Gottes Schöpfung. Die Verkündigung Jesu, die Missionsreisen des Paulus, die Briefkorrespondenz zu den frühesten Gemeinden und die apokalyptische Sicht auf die Endzeit bieten heute Orientierungspunkte für christliche Glaubensgemeinschaften. In Vorlesungen und Seminaren wird die Zeit- und religionsgeschichtliche Umfeld des Neuen Testaments vorgestellt, der Grundtext im Original und im Dialog mit bestehenden Bibelübersetzungen und Auslegungstraditionen studiert, und die Methodik der Auslegung eingeübt.

Kirchengeschichte

Die Kirche hat ihre Geschichte. Welche Lehrbildungen, Bewegungen, Ereignisse und Persönlichkeiten es gab und welche Bedeutung sie bis heute haben, wird hier erforscht und entdeckt. Dabei geht es nicht um Geschichtchen und Anekdoten, sondern vor allem um geistes- und theologiegeschichtliche Zusammenhänge.

Gleich im 1. Semester beginnt die Beschäftigung mit der Kirchengeschichte. Beispielhaft wird an der „Zeit der Kreuzzüge“ deutlich, wie faszinierend und verwickelt Kirche und Staat, Religion und Politik, Theologie und Gesellschaft zusammenhängen.

Eine Vorlesung zur Reformation nimmt diese bedeutende Epoche der Kirchengeschichte in den Blick. Dabei werden sowohl die Ereignisse in Kirche und Politik als auch der Einfluss von Persönlichkeiten beachtet. Selbstverständlich fehlt am Theologischen Seminar Ewersbach nicht die Beschäftigung mit der Geschichte der Freikirchen, besonders der Freien evangelischen Gemeinden.

In der Beschäftigung mit der „Alten Kirche“ gehen wir zurück zu den Anfängen der christlichen Gemeinde und ihrer religiösen Umwelt. Dabei ist Kirchengeschichte auch Theologiegeschichte, indem die Entwicklung der Vorstellung von der Dreieinigkeit (Trinität) und der Lehre von der Person Jesu Christi (Christologie) nachgezeichnet werden.

Vertieft wird der gründliche Überblick über die Epochen der Kirchengeschichte durch die genauere Beschäftigung mit den Spuren der christologischen und trinitarischen Auseinandersetzungen in den Anfängen der Kirche, dem Kirchenkampf im Dritten Reich oder Persönlichkeiten des Pietismus. In einem dieser Seminare erarbeitest Du selbständig ein Thema und stellst die Konsequenzen bis heute heraus.


Systematische Theologie

Die Systematische Theologie stellt sich den Grundfragen theologischen Nachdenkens und stellt die christliche Glaubenslehre, wie sie im Evangelium und der Bibel grundgelegt sind, dar. Sie klärt die Voraussetzungen der Theologie und legt damit das Fundament, auf dem die Dogmatik den christlichen Glauben konkret entfaltet und die Ethik eine Theorie christlicher Lebensführung begründet. Sie hat verschiedene Teildisziplinen wie beispielsweise die Lehre von Jesus Christus (Christologie), dem Heiligen Geist (Pneumatologie), der Gemeinde (Ekklesiologie) und der Schöpfung. Sie führt das Gespräch mit anderen Wissenschaften sowie anderen Weltanschauungen und verantwortet ihnen gegenüber dem christlichen Glauben und sein Wirklichkeitsverständnis. Das Fachgebiet Ökumenik befasst sich mit der Vielfalt, dem Ursprung und der Gemeinschaft der Kirchen und Konfessionen sowie transkonfessionellen Bewegungen und den sich daraus ergebenden hermeneutischen und theologischen Fragen.

Praktische Theologie

Die Praktische Theologie beschäftigt sich mit den unterschiedlichen Formen gelebten Glaubens in der Gegenwart – sowohl in der Gemeinde aber auch außerhalb. Dabei nimmt sie aufmerksam aktuelle Entwicklungen von Gesellschaft und Religion(en) wahr und versucht diese kritisch und produktiv auf das Evangelium von Jesus Christus zu beziehen. Am Ende gibt sie Dir für einen Dienst in der Gemeinde, der sowohl für Menschen relevant ist als auch dem Evangelium entspricht, dann auch konkrete Orientierung für Predigt und Gottesdienst, Seelsorge und Unterricht, Kinder- und Jugendarbeit sowie Gemeindeentwicklung und Gemeindeleitung.

Missionswissenschaft und interkulturelle Theologie

Das interdisziplinäre Fach Missionswissenschaft und Interkulturelle Theologie untersucht und reflektiert das christliche Zeugnis in seinen verschiedenen gesellschaftlichen, kulturellen und religiösen Kontexten und Ausdrucksformen in der Geschichte und der Gegenwart.
Dabei verbindet das Fach kultur- und religionswissenschaftliche, historische und systematische sowie theologische Blickwinkel auf seinen Gegenstand. Es dient Dir so zur methodisch gesicherten Wahrnehmung und Beschreibung von Kulturen, Religionen und Missionspraktiken und deren Wechselwirkungen (deskriptive Perspektive des Fachs) sowie zur Begründung und Reflexion von Theologie und Praxis des christlichen Zeugnisses in der Welt (normative Perspektive des Fachs).
Das Fach bietet an der Theologischen Hochschule Ewersbach darüber hinaus einen eigenen Schwerpunkt im Bereich kontextueller Gemeindeentwicklung: So kannst Du Kompetenzen in Gemeindegründung und sozialraumorientierter Gemeindeentwicklung für den europäischen Kontext entwickeln und Dich auf einen ganzheitlichen Dienst im globalen Kontext vorbereiten (anwendungsorientierte Perspektive des Fachs).
Der spezifische „Mission Track“ in Kooperation mit der Allianz-Mission bietet Dir neben den Grundlagen- und Schwerpunktbereichen des Fachs weiterführende Einblicke, Angebote und Erfahrungen im interkulturellen Kontext.

Pädagogik

Die Pädagogik nimmt in den Blick, wie Menschen sich entwickeln und sich bilden. Auch in der Gemeinde lernen Menschen, nicht nur Kinder und Jugendliche werden in ihrer Entwicklung begleitet und angeleitet. In den pädagogischen Kursen werden die Grundlagen in Entwicklungspsychologie sowie zu Erziehung, Bildung und Lernen vermittelt. Kommunikation und die Arbeit mit Gruppen werden aus erziehungswissenschaftlicher Perspektive betrachtet und praktisch eingeübt. Das wichtigste Werkzeug in der Pädagogik ist die Reflexion über das eigene Lernen und professionelle Handeln.

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