Unerhörte Bittgebete – Wenn der Glaube an Gott erschüttert wird – Online-Vortrag am 20. Mai

glauben | denken | wachsen
Junge Theologinnen und Theologen zeigen, woran sie forschen

Tom Herter, Prof. Dr. Andreas Heiser, Michael Schroth laden herzlich zum vierten Abend von glauben | denken | wachsen ein. Teilnahme über feg-osnabrueck.de/zoomraum.

Am 20. Mai um 19 Uhr mit Andreas Schneider

Wenn Bittgebete nicht erhört werden, dann ist das je nach Anliegen erträglich oder einfach nur enttäuschend. Manchmal ist es dann kein Wunder, wenn der Glaube an Gott zutiefst erschüttert wird. In dem Online-Workshop will Andreas Schneider unerhörte Bittgebete nicht nur als Randphänomen des Glaubens verstehen, sondern sie exegetisch und christologisch begründet im Zentrum des Glaubens verorten und daraus für die Praxis Umgangsweisen zu erschließen, die helfen unerhörte Bittgebete im Glauben zu integrieren.
Andreas hat an der Theologischen Hochschule Ewersbach studiert und ist nun Pastor der Freien evangelischen Gemeinde Weidenhausen. Er arbeitet ehrenamtlich in der Projektgruppe “Gebet” im Bund Freier evangelischer Gemeinden und nimmt stellvertretend für diesen am ökumenischen Runden Tisch Gebet teil.
Veranstalter: Förderkreis für Theologie im Bund Freier evangelischer Gemeinden | online-Veranstaltungsort: feg-osnabrueck.de/zoomraum | Teilnahme ist kostenlos | Spende erbeten.

Ein weiteres Angebote in der Reihe:

22. Juni | Darius Müller

Vor der Zeit des modernen Buchdrucks mussten sämtliche Texte mühevoll per Hand abgeschrieben werden, um sie über die Jahrhunderte zu erhalten und zu vervielfältigen. Weil den Schreibern bei dieser Aufgabe immer wieder Fehler unterlaufen sind, zeigt auch der Wortlaut der Bibel in den einzelnen Handschriften deutliche Abweichungen. Diese Abweichungen oder Varianten haben in den allermeisten Fällen zwar nur einen geringen Einfluss auf den Sinn einer Stelle, doch es gibt auch solche von theologischer Tragweite. Der Vortrag möchte anhand von drei Leitfragen diesem Problem nachgehen und es theologisch reflektieren: 1) Was bedeutet es einen Bibeltext herzustellen und was ist der „beste“ Bibeltext – sofern es ihn denn gibt? 2) Können uns Varianten helfen die Bibel besser zu verstehen 3) Inwiefern sind unser theologisches Denken und kirchliches Handeln davon betroffen?
Das volle Programm finden Sie hier.